Swiss HePa in der Handelszeitung: Wenn Medikamente die Patient:innen nicht rechtzeitig erreichen

Neue Therapien können Krankheiten lindern, ihr Fortschreiten verlangsamen oder Leben retten. Doch eine Zulassung allein genügt nicht: Medikamente müssen in der Schweiz auch verfügbar sein und von der obligatorischen Krankenversicherung vergütet werden.

Gerade Menschen mit seltenen, schweren oder fortschreitenden Lebererkrankungen können nicht monatelang auf eine notwendige Behandlung warten. Verzögerungen, aufwendige Einzelfallgesuche oder fehlende Vergütungsentscheide können dazu führen, dass sich der Gesundheitszustand verschlechtert oder sich ein wichtiges Behandlungsfenster schliesst.

Die Handelszeitung beleuchtet die politischen und wirtschaftlichen Hintergründe des zunehmend erschwerten Medikamentenzugangs. Carina Bobzin, ehrenamtliche Präsidentin von Swiss HePa und Patientenexpertin, macht darin deutlich, was diese Entwicklung für Betroffene und ihre Familien konkret bedeutet.

Swiss HePa bringt die Perspektive der Patient aktiv in politische und behördliche Prozesse ein – mit Stellungnahmen, Vernehmlassungsantworten und im direkten Austausch mit Behörden, Politik, Fachpersonen und Unternehmen.

Kostendämpfung ist wichtig. Sie darf aber nicht zur Zugangsbremse werden. Denn medizinische Innovation hilft erst, wenn sie die Patient wirklich erreicht.

Herzlichen Dank an Seraina Gross und die Handelszeitung, dass die Stimme der Betroffenen in dieser wichtigen gesundheitspolitischen Diskussion sichtbar wird.

Link zum Online-Beitrag der Handelszeitung (Bilanz):
https://www.bilanz.ch/unternehmen/pharma-medikamente-in-der-schweiz-schlecht-verfuegbar

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